Von good-stories.de/red. – In Berliner Bars und Cafés ist jeder dritte Mann, den man kennen lernt, ein Fotograf. In den 90er-Jahren war jeder dritte ein Unternehmensberater. Gut, diese Berufsbezeichnung hat ihren Zauber verloren. Die der Fotografen hingegen nie. Was soll man dazu sagen? Die meisten der „Fotografen“ wären es wohl gern geworden, sind eher Hobbyfotografen, aber weil es so gut klingt und weil man damit offenbar immer noch recht gut Frauen aufreißen kann: Sei’s drum. Sollten Sie einen jungen Mann namens Matthias Schade an einer Hauptstadt-Bar kennenlernen: Bleiben Sie dran! Er ist ein großes Talent, hat seine erste Ausstellung absolviert und gerade seine Ausbildung am renommierten Lette-Verein beendet. Uns haben besonders seine Fotos der „nackten“ Pflanzen fasziniert. Nackt bis auf die letzte Wurzel. Einsam im Raum hängend und gleichzeitig stark (noch mehr Pflanzen unter www.matthiasschade.de).

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Jetzt geht es für Matthias Schade raus, in die große, weite Welt der Fotografie. Kunst machen. Aufträge finden. Kunden bei Laune halten (auch schwierige, ja vielleicht fast nur schwierige). Geld verdienen. „Derzeit baue ich mein Portfolio auf“, sagt Matthias Schade, „wenn die Ausbildung beendet ist, gibt man einen Schutzraum auf.“ Die große, weite Welt beschützt die Talentierten und Tapferen. Das wünschen wir ihm. 

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