VW Käfer in Berlin, Straße des 17. JuniVon good-stories.de/red. – Dieses Motorengeräusch! Unvergleichlich. Sanft schnurrend fährt der VW Käfer durch die Straßen. Es gibt kein anderes Auto, das klingt wie ein Käfer. „Ich bin verlässlich und unermüdlich“ ist seine Botschaft. Einst Synonym für das „deutsche Wirtschaftswunder“ brachte er viele Deutsche brav zum ersten Mal nach Italien, mutig überquerte er dabei die Alpen und war stets ein treuer Begleiter. Dann geriet er neben all den neuen Automodellen in den vergangenen Jahren ein wenig in Vergessenheit. Neuerdings kann man Berlin in liebevoll gepflegten VW Käfern im Oldtimer-Konvoi (als Selbst- oder Mitfahrer, www.oldie-kaefer-tour-berlin.de) die Stadt erkunden, im 75. Jahr seines Bestehens bietet das Unternehmen „Echte Berliner Jungs“ nun Stadtrundfahrten für Nostalgiker an. Und macht damit den Trabis Konkurrenz. Was den BRD-Bürgern ihr VW-Käfer, war den DDR-Bürgern ihr Trabi. Heute rattern nur noch wenige durch deutsche Straßen, in Berlin kann man sie ebenfalls für Rundfahrten buchen. Touristen müssen sich entscheiden: Machen sie die „Oldie Käfer Tour“ oder lieber eine „Trabi Safari“? Beides hat seinen Reiz. Das Motorengeräusch indes ist völlig verschieden. Und der VW Käfer hält einen Rekord: Mit 21,5 Millionen Exemplaren ist er das meistverkaufte Auto der Welt. Da kann der gute, alte Trabi nicht mithalten. In Berlin warten nun zehn Käfer (Baujahr zwischen 1969 und 1997) und ein schicker T2-Bus auf Reiselustige. Einsteigen, losschnurren!

Foto: Marcel Gäding/ Medienbüro Gäding